7 nützliche Spartipps für Babys

Wenn man Mama wird, kommen so einige Ausgaben auf einen zu. Da ist das Kinderbettchen, das besorgt werden muss, die ganze Erstausstattung fürs Baby, der Kinderwagen, der Autositz, die Wickelkomode, Dekoration fürs Kinderzimmer und die ganzen anderen Sachen, die man noch so braucht.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man nicht alles kaufen muss, was einem die Werbung suggeriert. Ich dachte zum Beispiel, ich bräuchte eine Wickeltasche. Auf der Suche nach einer schönen Wickeltasche habe ich viele Läden durchstöbert, habe mich im Internet umgeschaut, doch so richtig hat mir nichts gefallen. Entweder waren die Wickeltaschen nicht sehr hübsch oder sehr teuer. Am Ende habe ich mich für ein teures Modell entschieden, dass passend zum Kinderwagen ist. Ich hatte die Sucherei einfach satt und habe über den Preis nicht mehr nachdenken wollen. Ich wollte eine schöne Tasche fürs erste Baby, die passend zum Kinderwagen ist.

Meine Tochter ist nun fast ein Jahr alt und ich habe die Tasche nur ein Mal benutzt. Ich habe die Wickeltasche nicht wirklich gebraucht. Wenn ich mit meiner Tochter unterwegs bin, benutze ich eine  bedruckte Einkaufstasche, die aus einem robusten Stoff ist. Ich finde sie hübsch und vor allem praktisch.

Da kommen alle Sachen wie Trinken, ein paar Wechselsachen, etwas zum Knabbern, Spielzeug und Windeln rein. Die Tasche ist schnell über die Schulter geworfen und im Kinderwagen (unten im Korb) verstaut. So muss ich nicht die große, sperrige Wickeltasche, die viel Platz wegnimmt, mit mir herumtragen.

Sparen kann man auch eine Menge Geld bei anderen Sachen. Hier sind meine 7 Spartipps:

  1. Wickelunterlage: In den ersten Monaten musste ich fast jedes Mal eine neue Wickelunterlage benutzen, wenn ich meine Tochter gewickelt habe. Zack die Windel geöffnet und das Kind strullert los. So ging es mir fast täglich. In den Drogeriemärkten kann man Wickelunterlagen meistens im Zehnerpack für ein paar Euro kaufen. Da ich zu Beginn viele Wickelunterlagen benötigte, habe ich Krankenhausunterlagen* (Werbelink) benutzt. Die sind zwar nicht so schick wie die aus dem Drogeriemarkt, haben aber den selben Zweck. So habe ich gleich die große Packung mit 200 Stück (eine Unterlage kostet hier 0,13 € statt ca. 0,20 € im Drogeriemarkt) bestellt und hatte für längere Zeit Ruhe. Wenn die Kinder größer werden, braucht man zum Glück nicht mehr so viele Unterlagen.
  2. Windeln: Ungefähr 6000 Windeln braucht man, bis das Kind trocken ist. Wer hier sparen möchte, dem empfehle ich den mobilen Windelshop. Den Tipp habe ich von meiner Hebamme bekommen. Ein Mal im Monat kommt ein Lastwagen mit Windeln nach Spandau, Steglitz, Mahlsdorf, Königs Wusterhausen und Potsdam und bietet Windeln mit kleinen Schönheitsfehlern (zweite Wahl) zu günstigen Preisen an ( u. a. 50 Windeln für 5,00 €). Hier kannst du nach passenden Terminen suchen, wann der mobile Windelshop in deiner Nähe ist. Oder du trägst dich in die Liste ein und wirst benachrichtigt, wenn der LKW wieder an deinen Standort fährt.
  3. Kinderkleidung und Spielzeug: In Berlin kann man Kinderkleidung und Spielzeug super günstig auf vielen schönen Trödelmärkten kaufen. Da Kinder schnell aus ihren Sachen herauswachsen, lohnt sich hier ein Besuch. Hier und hier kannst du nach einem Babybasar oder Kinderflohmarkt in deiner Nähe suchen. Ich bevorzuge die kleine Märkte, die nicht so mit Menschenmassen überlaufen sind, wie z. B. der Kinderbasar in Tempelhof, der sogar für Kinder einen Bauernhof mit Tieren hat.
  4. Überflüssige Pflegeprodukte vermeiden: Wenn man im Drogeriemarkt auf die Regale mit Pflegeprodukten schaut, könnte einem schon etwas schwindelig werden, so viele Pflegeprodukte stehen in den Regalen. Ich halte mich da an den Tipp meiner Hebamme, die da sagte: „So wenig wie möglich und so viel wie nötig“. So benutze ich nur ein Shampoo (Werbelink), ein Gute Nacht Bad, ein Pflegeöl und eine Kindercreme fürs Gesicht. Kaufmann´s Kindercreme ist vor allem gut, wenn Babys viel sabbern und zum Ausschlag um den Mund neigen. Die Creme hat bei uns gut geholfen. Die Produkte reichen lange. Das Schampoo war bei uns erst nach zehn Monaten aufgebraucht (zwei Mal die Woche Haare gewaschen) und das Gute Nacht Bad (400 ml) ist bis heute noch 1/3 voll (meine Tochter ist elf Monate).
  5. Kreatives Spielen statt massenhaftes Spielzeug: Wenn Babys klein sind, brauchen sie nicht viel Spielzeug. Die Fülle an Spielzeug überfordert sie in der Regel nur. Mit fünf Monaten hat meine Tochter zum Beispiel gerne mit einer Plastikflasche gespielt, in die ich Nudeln oder Reis (natürlich nicht gekocht) gefüllt habe. Die Flasche hat beim Schütteln Geräusche gemacht und das Baby war entzückt. Das Spielen mit Wupper macht ihr auch Spaß.Eine Alternative zum Kaufen von Spielzeug ist das Ausleihen. Es gibt viele Anbieter, die Spielzeug und Kleidung ausleihen wie z. B.  hier und hier.
  6. Wickelkommode: Ich habe beim Kauf meiner Wickelkommode darauf geachtet, dass ich sie auch dann noch verwenden kann, wenn ich keine Wickelkommode mehr brauche. Sprich, dass die Wickelkommode auch als Schrank genutzt werden kann, wie z. B. die Wickelkommode von IKEA.
  7. Medizinische Geräte ausleihen statt kaufen: Falls du eine Milchpumpe brauchst, kannst du dir ein Rezept vom Kinderarzt holen und dir eine Pumpe in der Apotheke ausleihen, satt sie für teures Geld zu kaufen. Auch Babywaagen, die für die exakte Gewichtskontrolle verwendet werden können oder Blutmessgeräte (oft haben Frauen nach der Geburt Probleme mit dem Blutdruck) können ausgeliehen werden.

Falls du weitere Spartipps hast, würde ich mich freuen, wenn du sie mit uns teilst.

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