Die besten Tipps, um in Berlin eine Wohnung zu finden

In Berlin ist es zurzeit schwierig, eine gute Wohnung zu finden. Die Preise sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Das liegt vor allem an dem knappen Wohnraum. Immer mehr Menschen zieht es in die Hauptstadt. Letztes Jahr waren es 60.000 Neu-Berliner.

Ich habe für dich ein paar Tipps zusammengestellt, die dir die Wohnungssuche leichter machen soll und worauf du achten solltest.

Zuerst solltest du dir überlegen, in welchem Bezirk du wohnen möchtest. Auf der Seite www.capital.de kannst du sehen, wie teuer der Quadratmeter in deinem Wunschbezirk ist und die Preise miteinander vergleichen.

Wo kann ich nach einer Wohnung suchen?

Auf diesen Seiten kannst du im Internet nach Wohnungen suchen:

Du kannst auch schauen, ob Wohnungsbaugesellschaften direkt auf ihren Seiten Wohnungen anbieten, wie z. B. die DeGeWo. Auf Facebook kannst du auch nach Wohnungen suchen oder einen Aufruf starten. Beispiel: In der Gruppe „Polacy w  Berlinie“ werden hin und wieder Wohnungen angeboten, die frei oder zum Tausch angeboten werden. Es gibt noch weitere Gruppen, denen du dich anschließen kannst, um nach Wohnungen zu suchen (z. B. Gruppen für Studenten etc.)

Wohnungstausch

Auf der Internetseite tauschwohnung.com kannst du Wohnungen tauschen.
Vorteil: Diese Wohnungen stehen noch nicht im Internet auf den gängigen Wohnungssuchseiten. Schau dich hier um, vielleicht möchte jemand mit dir die Wohnung tauschen, sich wohnungstechnisch verkleinern oder vergrößern.

Ich beobachte immer häufiger, dass Wohnungsanzeigen auf Straßenlaternen oder in Einkaufsläden aufgehängt werden.

Freunde und Bekannte für Wohnungssuche aktivieren

Sprich über deine Wohnungssuche mit Familie, Freunden und Bekannten. Ein Großteil der Wohnungen gehen unter der Hand weg. So bin ich auch an meine Wohnung gekommen. Als meine Schwester umgezogen ist, habe ich ihre Wohnung übernommen und musste mich nicht mit vielen anderen Interessenten um die Wohnung bewerben. Je mehr Menschen wissen, dass du eine Wohnung suchst desto besser. Teile deine Wohnungssuche mit deinen Freunden auf Facebook oder anderen sozialen Netzwerken. Vielleicht kennt jemand jemanden der jemanden kennt …

Wenn du Student bist, hilft vielleicht das schwarze Brett an der Uni oder ein Aushang im Gemeindezentrum. 

Was brauchst du, um eine Wohnung zu mieten?

Meistens verlangt der Vermieter von dir:

  • SCHUFA-Auskunft (siehe meinen Artikel dazu)
  • Die letzten drei Gehaltsnachweise
  • Von deinem letzten Vermieter die Bescheinigung, dass du dort keine Schulden gemacht hast.
  • Kaution (letzte drei Monatskaltmieten)
  • Wenn du Student bist: Bürgschaft deiner Eltern

Ich würde dir empfehlen, zusätzlich zu den Unterlagen eine Bewerbung zu schreiben. Schreibe dem Vermieter ein paar Zeilen über dich z. B. wieso du dich für die Wohnung interessierst. Mit einem professionellen Foto rundest du die Bewerbung ab. So kann sich der Vermieter einen Eindruck von dir machen.

Sympathie spielt auch eine Rolle: Bekommst du einen Besichtigungstermin, dann mach einen guten Eindruck, aber verstell dich nicht. Pünktlichkeit und ein gepflegtes Erscheinungsbild sind wichtig, wie überall im Leben.

Hier noch ein paar Tipps, wie du an eine günstige Wohnung bekommst:

Tipp 1: Ziehe an den Rand von Berlin

Am Rand von Berlin sind die Mieten oft nicht so teuer wie im Zentrum. Da in Berlin das Verkehrsnetz sehr gut ist, kann es eine gute Möglichkeit sein, an den Rand von Berlin zu ziehen und mit einer günstigen Verbindung in die Stadt zu fahren.

Tipp 2: Ziehe in eine Wohngemeinschaft

Wenn du Single bist und unabhängig bleiben möchtest, dann ist eine WG für dich vielleicht eine gute Alternative. Mit einem oder mehreren Mitbewohnern kannst du dir die Mietkosten teilen und lernst neue Leute kennen.

Wohngemeinschaften sind nicht nur was für Studenten. Immer mehr Singles, die mit beiden Beinen im Berufsleben stehen, haben die WG für sich entdeckt. Auf diesen Seiten kannst du schauen, ob etwas Passendes für dich dabei ist: www.wg-gesucht.de oder www.studenten-wg.de.

3. Wohnungen von Genossenschaften

Lass dich bei einer Genossenschaft oder Wohnungsbaugesellschaft auf die Warteliste setzten.

Vorteil: Oft sind die Wohnungen von einer Genossenschaft deutlich günstiger. Da die erwirtschafteten Gewinne meistens wieder in die Bausubstanz investiert werden, sind die Wohnungen in gutem Zustand.

Nachteil: Du musst mit langen Wartezeiten rechnen.

4.    Kompromisse eingehen

Nie kommen alle Wünsche zusammen, geh deshalb Kompromisse ein. Du wirst wahrscheinlich nie die perfekte Wohnung finden, denn das ist wirklich schwer bzw. dann auch teuer. Überlege für dich, was deine wichtigsten Kriterien bzw. Wünsche sind. Ist es die gute Anbindung an die U-Bahn/S-Bahn, damit du schnell zur Arbeit oder Uni kommst? Ist es der Park in der Nähe, weil du gerne joggen gehst? Ist es die ruhige Lage, da du auf Lärm empfindlich reagierst? Oder ist es eine gut geschnittene Wohnung?

Konzentriere dich auf deine wichtigsten Kreterien und mache bei den anderen Abstriche. Schaue wie du die anderen Punkte, die du dir nicht erfüllen kannst, vielleicht andres kompensieren kannst. Wenn deine Wohnung z. B. keinen Keller hat, vielleicht kannst du dir Stauraum günstig mieten und dort die Sachen verstauen, die du nicht täglich brauchst. Vielleicht ist kein Park in der Nähe aber ein Fitnessstudio, wo du trainieren kannst?


Ich hoffe, dir mit diesen Tipps zu helfen. Was sind deine Erfahrungen bei der Wohnungssuche? Hast du weitere Tipps, die du mit uns teilen möchtest?

 

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